Dienstag, 7. Juni 2011

9. post

liebe pazifikfreunde,

der letzte eintrag ist nun wirklich lange her. dies hängt aber hauptsächlich damit zusammen, dass die uni mich quälen möchte. ist aber im prinzip in ordnung, am ende (ja, es ist schon wieder ende des semesters) kam nun ein wirklich guter entwurf im design studio heraus. die endpräsentation hierfür ist am kommenden donnerstag. da bin ich ja mal gespannt, wie aggressiv die juroren hier auf die arbeiten einprügeln. ich erinnere mich, dass gerne mal in der endpräsentation (nach zahlreich durchgearbeiteten nächten) die gastjuroren arbeiten zerreißen und einem sagen, dass die wahl des architekturstudiums eventuell die fatalste entscheidung im leben war – zum glück traf mich das nie.. :-P
unser gast-prof. (verantwortlich für den masterplan des olympiageländes sydney und echt gut) hat unserer gruppe aber versichert, dass wir auch ohne super hochglanz-rendering die beste note erreichen können/werden. naja trotzdem können fragen bei der endabgabe wirklich gemein gestellt werden, sodass das ganze entwurfs-konzept gekippt werden kann. ich werde berichten...
nun ja, ansonsten alles wie immer – mal wurde ich in die uni eingesperrt, mal hab ich mir angeblich laut krankenhaus die hand gebrochen... zum ersten ereignis: unser studio hat eine supertolle moderne glastür, die mittels chipkarte geöffnet werden kann und per magnet schließt. leider hat sie irgendwann nicht mehr aufgeschlossen, als ich abends alleine im raum war. ziemlich doof ohne zweiten fluchtweg. nach langem hin- und her mit dem sicherheitsdienst der uni habe ich dann den alarm eingeschlagen und – als wäre nichts passiert – ging die tür butterweich auf. ich musste den abend lang dann hungern, weil nichts mehr auf hatte.
vorletzte woche habe ich mich dann beim fußball verletzt, bin aufs handgelenk geknallt. das war nicht so feierlich, weil es irgendwann angeschwollen ist. die tante im krankenhaus meinte tatsächlich, dass der knochen doch sonst wie speziell sei und erst nach 10 tagen ein bruch erkannt werden könne. ist völliger käse in meinem fall, schwellung weg, bewegungsradius gut. nur belasten kann ich die hand noch nicht. ich wusste, dass mein schweizer taschenmesser mir gute dienst erweisen würde – auch in diesem fall, als drölf schichten bandagen und polster meinen arm bedeckten; teuren spezialisten-termin gespart.
wo ich gerade so schön hier in uni sitze und dem sonnenuntergang entgegen sitze, wünsche ich mir isolierfenster herbei (anm. d. red.: neues gebäude, einscheiben-verglasung, nicht richtig schließende lamellen-fenster, winter).

ich erzähle bald mehr, bis donnerstag bin ich aber erstmal gut im stress...

catch ya later

2 Kommentare:

  1. droelf...ganz wunderbar. u das mit scheieben...ich hatte die hitze gerne draussen. itgendwie ist das mit dem sustainable hier noch nicht angekommen.

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  2. fehler liegen an der tastatur u dem mojito links neben mir, roehrchen in mundreichweite.

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