andz am anderen ende der welt
sydney
Sonntag, 10. Juli 2011
Sonntag, 3. Juli 2011
Freitag, 17. Juni 2011
10. post
willkommen im winter!
gleich mal voran: habe ich schon mal mein undichtes einscheiben-fenster erwähnt? auch wenns hier nicht zu kalt wird (nachts max. 6°C), ist so ein undichtes fenster schon was unangenehmes! ganz besonders mit der bitterkalten mischung aus direktem durchzug durch türspalt meiner tür, türspalt der duschtür und stets offenem fenster dort... ich hatte mal versucht, das fenster in der dusche zu schließen. aber dass das lamellenfenster nicht mehr zugeht, wundert mich kein bisschen (siehe letzte post).
man kann nun schon fast die tage zählen, die ich noch in sydney verbringen werde. einerseits tragisch, andererseits ganz gut. ich habe mich jetzt so gut eingewöhnt, dass es schon nicht mehr so aufregend ist, an einem der bekanntesten strände zu wohnen. noch anderthalb wochen hier, dann gehts mit m. los zum reisen. ich muss zusehen, dass ich mein surfboard verticke. die handverletzung machts nun unmöglich zu surfen.
die präsentation meines hauptentwurfs lief im übrigen überragend. würde ich weiter hier bleiben, hätte ich bereits einen job. außerdem wurde mir angeraten, in china zu arbeiten und durchzustarten.
aber: nein danke! ein kleines computer-generiertes stimmungs-bildchen hier:
gleich mal voran: habe ich schon mal mein undichtes einscheiben-fenster erwähnt? auch wenns hier nicht zu kalt wird (nachts max. 6°C), ist so ein undichtes fenster schon was unangenehmes! ganz besonders mit der bitterkalten mischung aus direktem durchzug durch türspalt meiner tür, türspalt der duschtür und stets offenem fenster dort... ich hatte mal versucht, das fenster in der dusche zu schließen. aber dass das lamellenfenster nicht mehr zugeht, wundert mich kein bisschen (siehe letzte post).
man kann nun schon fast die tage zählen, die ich noch in sydney verbringen werde. einerseits tragisch, andererseits ganz gut. ich habe mich jetzt so gut eingewöhnt, dass es schon nicht mehr so aufregend ist, an einem der bekanntesten strände zu wohnen. noch anderthalb wochen hier, dann gehts mit m. los zum reisen. ich muss zusehen, dass ich mein surfboard verticke. die handverletzung machts nun unmöglich zu surfen.
die präsentation meines hauptentwurfs lief im übrigen überragend. würde ich weiter hier bleiben, hätte ich bereits einen job. außerdem wurde mir angeraten, in china zu arbeiten und durchzustarten.
aber: nein danke! ein kleines computer-generiertes stimmungs-bildchen hier:
Dienstag, 7. Juni 2011
9. post
liebe pazifikfreunde,
der letzte eintrag ist nun wirklich lange her. dies hängt aber hauptsächlich damit zusammen, dass die uni mich quälen möchte. ist aber im prinzip in ordnung, am ende (ja, es ist schon wieder ende des semesters) kam nun ein wirklich guter entwurf im design studio heraus. die endpräsentation hierfür ist am kommenden donnerstag. da bin ich ja mal gespannt, wie aggressiv die juroren hier auf die arbeiten einprügeln. ich erinnere mich, dass gerne mal in der endpräsentation (nach zahlreich durchgearbeiteten nächten) die gastjuroren arbeiten zerreißen und einem sagen, dass die wahl des architekturstudiums eventuell die fatalste entscheidung im leben war – zum glück traf mich das nie.. :-P
unser gast-prof. (verantwortlich für den masterplan des olympiageländes sydney und echt gut) hat unserer gruppe aber versichert, dass wir auch ohne super hochglanz-rendering die beste note erreichen können/werden. naja trotzdem können fragen bei der endabgabe wirklich gemein gestellt werden, sodass das ganze entwurfs-konzept gekippt werden kann. ich werde berichten...
nun ja, ansonsten alles wie immer – mal wurde ich in die uni eingesperrt, mal hab ich mir angeblich laut krankenhaus die hand gebrochen... zum ersten ereignis: unser studio hat eine supertolle moderne glastür, die mittels chipkarte geöffnet werden kann und per magnet schließt. leider hat sie irgendwann nicht mehr aufgeschlossen, als ich abends alleine im raum war. ziemlich doof ohne zweiten fluchtweg. nach langem hin- und her mit dem sicherheitsdienst der uni habe ich dann den alarm eingeschlagen und – als wäre nichts passiert – ging die tür butterweich auf. ich musste den abend lang dann hungern, weil nichts mehr auf hatte.
vorletzte woche habe ich mich dann beim fußball verletzt, bin aufs handgelenk geknallt. das war nicht so feierlich, weil es irgendwann angeschwollen ist. die tante im krankenhaus meinte tatsächlich, dass der knochen doch sonst wie speziell sei und erst nach 10 tagen ein bruch erkannt werden könne. ist völliger käse in meinem fall, schwellung weg, bewegungsradius gut. nur belasten kann ich die hand noch nicht. ich wusste, dass mein schweizer taschenmesser mir gute dienst erweisen würde – auch in diesem fall, als drölf schichten bandagen und polster meinen arm bedeckten; teuren spezialisten-termin gespart.
wo ich gerade so schön hier in uni sitze und dem sonnenuntergang entgegen sitze, wünsche ich mir isolierfenster herbei (anm. d. red.: neues gebäude, einscheiben-verglasung, nicht richtig schließende lamellen-fenster, winter).
ich erzähle bald mehr, bis donnerstag bin ich aber erstmal gut im stress...
catch ya later
der letzte eintrag ist nun wirklich lange her. dies hängt aber hauptsächlich damit zusammen, dass die uni mich quälen möchte. ist aber im prinzip in ordnung, am ende (ja, es ist schon wieder ende des semesters) kam nun ein wirklich guter entwurf im design studio heraus. die endpräsentation hierfür ist am kommenden donnerstag. da bin ich ja mal gespannt, wie aggressiv die juroren hier auf die arbeiten einprügeln. ich erinnere mich, dass gerne mal in der endpräsentation (nach zahlreich durchgearbeiteten nächten) die gastjuroren arbeiten zerreißen und einem sagen, dass die wahl des architekturstudiums eventuell die fatalste entscheidung im leben war – zum glück traf mich das nie.. :-P
unser gast-prof. (verantwortlich für den masterplan des olympiageländes sydney und echt gut) hat unserer gruppe aber versichert, dass wir auch ohne super hochglanz-rendering die beste note erreichen können/werden. naja trotzdem können fragen bei der endabgabe wirklich gemein gestellt werden, sodass das ganze entwurfs-konzept gekippt werden kann. ich werde berichten...
nun ja, ansonsten alles wie immer – mal wurde ich in die uni eingesperrt, mal hab ich mir angeblich laut krankenhaus die hand gebrochen... zum ersten ereignis: unser studio hat eine supertolle moderne glastür, die mittels chipkarte geöffnet werden kann und per magnet schließt. leider hat sie irgendwann nicht mehr aufgeschlossen, als ich abends alleine im raum war. ziemlich doof ohne zweiten fluchtweg. nach langem hin- und her mit dem sicherheitsdienst der uni habe ich dann den alarm eingeschlagen und – als wäre nichts passiert – ging die tür butterweich auf. ich musste den abend lang dann hungern, weil nichts mehr auf hatte.
vorletzte woche habe ich mich dann beim fußball verletzt, bin aufs handgelenk geknallt. das war nicht so feierlich, weil es irgendwann angeschwollen ist. die tante im krankenhaus meinte tatsächlich, dass der knochen doch sonst wie speziell sei und erst nach 10 tagen ein bruch erkannt werden könne. ist völliger käse in meinem fall, schwellung weg, bewegungsradius gut. nur belasten kann ich die hand noch nicht. ich wusste, dass mein schweizer taschenmesser mir gute dienst erweisen würde – auch in diesem fall, als drölf schichten bandagen und polster meinen arm bedeckten; teuren spezialisten-termin gespart.
wo ich gerade so schön hier in uni sitze und dem sonnenuntergang entgegen sitze, wünsche ich mir isolierfenster herbei (anm. d. red.: neues gebäude, einscheiben-verglasung, nicht richtig schließende lamellen-fenster, winter).
ich erzähle bald mehr, bis donnerstag bin ich aber erstmal gut im stress...
catch ya later
Sonntag, 3. April 2011
8. post
hi folks,
um mal beim letzten thema anzuknüpfen. interessanterweise muss man beim reisebüro, das sich "student flights" schimpft, jeden betrag in "einem batzen" bezahlen. das ist bei einem wochenentrip nach melbourne z.b. einfacher als bei einem vierwöchigen trip zu einem anderen kontinent für zwei personen. leider wird dieses foto für längere zeit erstmal ein einzelstück bleiben – was man halt so in die uni mitnimmt...
um mal beim letzten thema anzuknüpfen. interessanterweise muss man beim reisebüro, das sich "student flights" schimpft, jeden betrag in "einem batzen" bezahlen. das ist bei einem wochenentrip nach melbourne z.b. einfacher als bei einem vierwöchigen trip zu einem anderen kontinent für zwei personen. leider wird dieses foto für längere zeit erstmal ein einzelstück bleiben – was man halt so in die uni mitnimmt...
mein urban design studio macht mich teils wirklich verrückt. eine der chinesinnen schießt gerne quer und lässt damit die ganze gruppe unprofessionell dastehen. andere chinesen in einem anderen seminar mag ich hingegen gerne; die mentalität, um jeden preis hart zu arbeiten, zeichnet sie aus. die position, ihre (und meine) arbeit für sie zu koordinieren, gefällt mir irgendwie. ich bin gespannt, wie das modell aussieht, das sie für unsere abgabe am mittwoch gebaut haben. interessante kleinigkeit: im künstler-/ architektenbedarf gibt es einfach kein geodreieck in gewohntem stil. nur asymetrische, die einem beim konstruieren von modellen kaum bis nicht behilflich sind.
zurück zum design studio: meine gruppe ist sehr diskussionsfreudig, da jeder verschiedene ideen hat und unterschiedlichen kulturellen hintergrund. neben mir ist im entwurf einer aus saudi arabien, zwei aus china und eine aus iran/schweden. manchmal glaube ich, ich mache irgendwas falsch. sie bekommt ein lebenslanges stipendium der national art gallery als künstlerin oder so, dazu die staatsbürgerschaft geschenkt. ich hab mich schon gewundert, wer ihr die designerklamotten und den nagelneuen bmw bezahlt hat. jaja den muss sie aber gegen einen größeren eintauschen, weil ihr surfboard nicht reinpasst.
nachdem wir die gemeinsame präsentation am donnerstag ziemlich verkackt hatten, waren wir heute beim prof in seinem architekturbüro, ums besser zu machen. gott sei dank hat sich die mühe übers wochenende gelohnt und er fands teils ganz gut.
dass ich heute ausschlafen konnte, verdanke ich nur der zeitumstellung auf winterzeit. heute früh war absolutes chaos; hier liegen 2 handys, ein ipod, eine armbanduhr und ein laptop herum. teils ist automatische uhrumstellung in deutschland, teils in sydney eingestellt und die armbanduhr manuell. innerhalb der letzten woche hatte ich x verschiedene uhrzeiten und meist hat nur eine oder keine von denen gepasst. nun sinds nur noch 8 stunden unterschied zu deutschland und ich hoffe, das zeit steht endlich mal still – .
Samstag, 19. März 2011
7. post
mittlerweile hat sich ein ganz anderer alltag eingestellt, seitdem ich in bondi und damit auch relativ nahe am bondi beach wohne. natürlich ist der strand hier eine der größten attraktionen der stadt und damit ein touristenmagnet. wenn man jedoch morgens mit dem bus in die uni fährt, dann sieht man das wahre gesicht bondis – hier sammelt sich alles. viele einheimische leute, haufenweise herausgeputzte junge geschäftsleute, internationale (meist europäische) studenten und hängen gebliebene auswanderer.
das öffentliche nahverkehrssystem ist größtenteils wirklich zum haare raufen, aber ich lebe in der mitte zwischen bondi junction (u-bahn und busbahnhof am ende der eastern suburbs) und bondi beach. das macht es notfalls auch einfach, von der u-bahn nach hause zu laufen. nachteil: die straße von bondi beach raus in die stadt ist jeden morgen gnadenlos überfüllt und leider auch die busse. diese fahren oft an meiner haltestelle vorbei, weil sie bereits überfüllt sind. man sollte u.u. 10 min. einplanen, um endlich einen nicht überfüllten bus zu erwischen. nicht ganz zufriedenstellend. aber die gegend, in der ich wohne, ist wirklich spitze!
mein alltag sieht morgens oft so aus, dass ich am vorabend den wetter- und wellenbericht für den nächsten tag checke. dann kann ich oft schon entscheiden, was ich vor der uni mache. bei halbwegs gutem wetter und offshore-wind bietet sich surfen an, ansonsten wird am strand gejoggt. wenn der wecker funktioniert.
das öffentliche nahverkehrssystem ist größtenteils wirklich zum haare raufen, aber ich lebe in der mitte zwischen bondi junction (u-bahn und busbahnhof am ende der eastern suburbs) und bondi beach. das macht es notfalls auch einfach, von der u-bahn nach hause zu laufen. nachteil: die straße von bondi beach raus in die stadt ist jeden morgen gnadenlos überfüllt und leider auch die busse. diese fahren oft an meiner haltestelle vorbei, weil sie bereits überfüllt sind. man sollte u.u. 10 min. einplanen, um endlich einen nicht überfüllten bus zu erwischen. nicht ganz zufriedenstellend. aber die gegend, in der ich wohne, ist wirklich spitze!
mein alltag sieht morgens oft so aus, dass ich am vorabend den wetter- und wellenbericht für den nächsten tag checke. dann kann ich oft schon entscheiden, was ich vor der uni mache. bei halbwegs gutem wetter und offshore-wind bietet sich surfen an, ansonsten wird am strand gejoggt. wenn der wecker funktioniert.
leider hat mein neues zimmer keinen fliegengitterschutz (wegen der spinnen). als paranoider mensch schaue ich vor dem schlafen gehen gerne, ob sich menschenfressende spinnen in meinem laken verstecken.
es ist ja wirklich nett, dass mein vermieter einen alten schreibtisch für mich aufgetrieben hat – aber was für einen.. hab noch nie einen so sinn entstellenden gesehen; die platte ist nämlich nicht plan, sondern hat oben eine schaumschicht von ca. 3cm, mit kunstleder bespannt. das ist ungefähr so, wie wenn man auf einer matratze schreibt – völlig bescheuert.
im studium läuft soweit alles glatt: die chinesische stadterweiterung ist noch immer kaum vorstellbar. die ersten skizzen waren im maßstab 1:50.000. da ist die stärke einer gezeichneten linie gerne mal 50-100m in echt. und wenn man in einen anderen maßstab geht, wird man depressiv oder aggressiv, weil das so viel arbeit ist.
aber ein anderer dozent hat mich diese woche enorm aufgeregt, zum glück bin ich noch nicht so bewandert im anpöbeln/motzen auf englisch. steht aber seit dieser woche auf meiner to-do-liste.
letzte woche war ich auf dem olympia-gelände – dieses ist wunderbar, hab aber nur einen teil gesehen und werde es bald noch weiter erkunden. am sonntag war dort die tattoo-expo (neben meinem black sunday: habe unheimlich unnötig viel geld ausgegeben, weil ich u.a. meine buskarte verloren hatte etc.). dort gab es einen bunten haufen extrovertierter leute. interessant waren vor allem die modeshows von rock'n'roll klamotten und die von weit angereisten tattoo-artists. ein deutscher tattoowierer war auch dabei, ich fand seine arbeiten aber nicht so überzeugend. hingegen waren die tattoos des ladens bei mir um die ecke mit die besten, die ich je gesehen habe.
neben meinen vielen sachen, die ich ansehe und unternehme, laufen meine planungen für die oz-ostküste + bali-reise mit m. auf hochtouren und mein konto damit auf untertouren. aber ich spare fast überall – nur nicht bei gutem kaffee!
fundstück der woche: tote fledermaus zw. zwei überirdischen starkstromkabeln.
Dienstag, 8. März 2011
Freitag, 4. März 2011
6. post
hallo freunde des winters,
(ACHTUNG! ES WIRD ARCHITEKTONISCH!)
erste vorlesungswoche in meinem auslandssemester; ich musste mich erst an den gedanken gewöhnen, dass ich hier auch studieren muss! blöderweise muss ich 24 units of credit machen (ein hauptentwurf und zwei seminare), damit meine visum-auflagen erfüllt werden. also im prinzip mache ich hier ein städtebau-semester. das eine seminar befasst sich mit plätzen in städten, das andere mit sinnen wahrnehmendem städtebau im allgemeineren (ists schon zu architektonisch ausgedrückt?). (nachtrag: das zuletzt erwähnte seminar habe ich gekickt, weil unter anderem die dozentin überaus enthusiastisch war und so viele abgabeleistungen wollte... anstatt dessen widme ich mich nun meiner zeichnerfertigkeiten in einem anderen seminar. dieses verspricht wirklich gut zu werden!)
der hauptentwurf scheint ganz spaßig zu werden. die dozenten sind wirklich sehr kompetent und ich bilde mir ein, viel mitnehmen zu können. es geht um eine erweiterung der chinesischen stadt hangzhou um einen science park (ähnlich silicon valley). als kleine übung sollten wir mal 250.000 wohneinheiten in unserem planungsgebiet platzieren (für die mitarbeiter des wissenschaftsstandorts), um ein gefühl für den maßstab zu bekommen – das sind schon ganz komische planungsmaßstäbe...
für den leiter des kurses ist es besonders wichtig, dass man zwischen termini (fachausdrücken in der urbanistik) im englisch genau unterscheidet. nur verstehe ich die bedeutung derer im deutschen nicht mal exakt; da ists nicht gerade einfach, den erwartungen zu entsprechen.
in diesem hauptentwurf sind wir ca. 20 studenten, davon sind 4 oder 5 keine chinesen. alle unterlagen zum entwurf sind in chinesischen schriftzeichen verfasst, die bedeutung von diagrammen nicht immer eindeutig ablesbar. noch hat sich kein chinesischer mitstudent die mühe gemacht, alles zu übersetzen. spannung garantiert!
es gibt übrigens an der uni hier sehr sehr viele asiaten! wirklich viele! eine aus meinem entwurf hat mir eine cd mit den chinesischen unterlagen zugesteckt und diese wollte ich ihr kurz danach wieder geben. nur dann sah ich in zehn chinesische gesichter und alle sahen für mich gleich aus. die cd konnte ich keiner person mehr zuordnen. das hat mich leicht in verlegenheit gebracht...
im übrigen ist es sehr lustig, sich mit franzosen zu unterhalten. sie gleichen ihre aussprache halt nicht der fremdsprache an. beispiel heute: "i've been working all the day" "where did you walk to and why!?" "to the restaurant and later to baby-sitting" "aha....ahh working!!" "yes! walking" "!?"
sehr lustige menschen, diese franzosen!
ich habe mich immer gewundert, wie sich ausländer unterschiedlicher herkunft auf deutsch gegenseitig so gut verstehen. jetzt noch mehr.
mehr das nächste mal. vielleicht mal was über das große (un)wort "socializing" oder die heutige riesige schwulen- und lesbenparade in der oxford street..
ich ziehe übrigens in einer woche um nach bondi. droh- und liebesbriefe bitte nicht mehr an die alte adresse schicken!
nun auf zum ersten treffen des surf-clubs!
(ACHTUNG! ES WIRD ARCHITEKTONISCH!)
erste vorlesungswoche in meinem auslandssemester; ich musste mich erst an den gedanken gewöhnen, dass ich hier auch studieren muss! blöderweise muss ich 24 units of credit machen (ein hauptentwurf und zwei seminare), damit meine visum-auflagen erfüllt werden. also im prinzip mache ich hier ein städtebau-semester. das eine seminar befasst sich mit plätzen in städten, das andere mit sinnen wahrnehmendem städtebau im allgemeineren (ists schon zu architektonisch ausgedrückt?). (nachtrag: das zuletzt erwähnte seminar habe ich gekickt, weil unter anderem die dozentin überaus enthusiastisch war und so viele abgabeleistungen wollte... anstatt dessen widme ich mich nun meiner zeichnerfertigkeiten in einem anderen seminar. dieses verspricht wirklich gut zu werden!)
der hauptentwurf scheint ganz spaßig zu werden. die dozenten sind wirklich sehr kompetent und ich bilde mir ein, viel mitnehmen zu können. es geht um eine erweiterung der chinesischen stadt hangzhou um einen science park (ähnlich silicon valley). als kleine übung sollten wir mal 250.000 wohneinheiten in unserem planungsgebiet platzieren (für die mitarbeiter des wissenschaftsstandorts), um ein gefühl für den maßstab zu bekommen – das sind schon ganz komische planungsmaßstäbe...
für den leiter des kurses ist es besonders wichtig, dass man zwischen termini (fachausdrücken in der urbanistik) im englisch genau unterscheidet. nur verstehe ich die bedeutung derer im deutschen nicht mal exakt; da ists nicht gerade einfach, den erwartungen zu entsprechen.
in diesem hauptentwurf sind wir ca. 20 studenten, davon sind 4 oder 5 keine chinesen. alle unterlagen zum entwurf sind in chinesischen schriftzeichen verfasst, die bedeutung von diagrammen nicht immer eindeutig ablesbar. noch hat sich kein chinesischer mitstudent die mühe gemacht, alles zu übersetzen. spannung garantiert!
es gibt übrigens an der uni hier sehr sehr viele asiaten! wirklich viele! eine aus meinem entwurf hat mir eine cd mit den chinesischen unterlagen zugesteckt und diese wollte ich ihr kurz danach wieder geben. nur dann sah ich in zehn chinesische gesichter und alle sahen für mich gleich aus. die cd konnte ich keiner person mehr zuordnen. das hat mich leicht in verlegenheit gebracht...
im übrigen ist es sehr lustig, sich mit franzosen zu unterhalten. sie gleichen ihre aussprache halt nicht der fremdsprache an. beispiel heute: "i've been working all the day" "where did you walk to and why!?" "to the restaurant and later to baby-sitting" "aha....ahh working!!" "yes! walking" "!?"
sehr lustige menschen, diese franzosen!
ich habe mich immer gewundert, wie sich ausländer unterschiedlicher herkunft auf deutsch gegenseitig so gut verstehen. jetzt noch mehr.
mehr das nächste mal. vielleicht mal was über das große (un)wort "socializing" oder die heutige riesige schwulen- und lesbenparade in der oxford street..
ich ziehe übrigens in einer woche um nach bondi. droh- und liebesbriefe bitte nicht mehr an die alte adresse schicken!
nun auf zum ersten treffen des surf-clubs!
Mittwoch, 23. Februar 2011
5. post
so,
einiges passiert die letzten tage! angefangen mit sonntag: blue mountains!
netterweise hat unser vermieter seinen bus und sprit zur verfügung gestellt, damit wir ein wenig durch die gegend irren und die blue mountains bestaunen können. es ist tatsächlich erstaunlich, da man innerhalb von 1,5 bis 2 stunden autofahrt eine sagenhafte natur auffindet. auszüge findet man im fotoalbum. die geschichte fing eigentlich schon am vorabend an, als wir ein barbecue veranstalteten, bei dem einige gäste hier waren – unter anderem ein schweizer, der irgendwann mitten in der nacht von unserem vermieter erfuhr, dass er der fahrer der blue mountains tour sei. man weiß nicht, ob er das aktiv mitbekommen hat; jedenfalls schlief er noch, als wir eigentlich losfahren wollten. das mit dem fehlenden schlaf und dem linksverkehr hat er tatsächlich gut hinbekommen! ich hingegen habe noch immer probleme mit links und rechts. noch ist nichts passiert, obwohl ich so oft in die falsche richtung schaue. das ist einer der gründe, warum ich auch noch kein fahrrad habe. die helmpflicht für fahrradfahrer macht hier übrigens enorm sinn! es gibt kaum fahrradwege und radfahrer werden als übel auf den straßen gesehen – besonders von busfahrern.
busfahrer scheinen in sydney wohl die aufmerksamkeit als eine ganz besondere spezies zu genießen. in meiner kurzen zeit hier habe ich bereits einige kennenlernen dürfen. die einen erzählen irgendwelche geschichten beim einsteigen im derbsten slang, die anderen ärgern gerne taxifahrer oder fahren spiegel derer ab; und auch ampelduelle zwischen busfahrern sind keine seltenheit. gestern war ich mit ein paar austauschstudenten bei einer comedy-veranstaltung der universität. einer der comedians hat die busfahrer-thematik auch auf die spitze getrieben – scheint ein beliebtes gesprächsthema zu sein. diese veranstaltung war teil der o'week (orientation week). während dieser woche habe ich mich bisher auch in zwei gruppen angemeldet – meiner meinung nach den wichtigsten der uni: 1. exotic beer society und 2. unsw surfing club.
man kann nicht für eine längere zeit in syndey bleiben ohne zu surfen. deshalb hatte ich gestern meinen ersten surfkurs am bondi beach. war wirklich sehr sehr cool! ein wenig sorgen bereitete mir die tatsache, dass man in der 2. stunde direkt die rips nutzt, um zu den vernünftigen wellen zu kommen. kurz erklärt: die wellen, die sich an der sandbank überschlagen, müssen ja irgendwie wieder zurück ins wasser. deshalb bilden sich an manchen stellen tiefe mulden, die einen sog ins offene meer bewirken. man muss halt cool bleiben, wenn man ein stück ins meer gespült wird... wir hatten mit unserer surfeinführung recht glück, weil wir direkt mit starken wellen konfrontiert wurden – unkontrolliertes anspülen an den strand meiner wenigkeit inklusive.
die überleitungen waren heute aber wieder gut...
absatz
wir gehen heute mit unserem neuen mitbewohner 1 oder 2 oder 3 bier in bondi junction trinken. er kommt direkt aus sydney und kennt haufenweise leute hier in der gegend. das trifft sich, wir wollen ja schließlich leute aus sydney kennenlernen! außerdem kann er uns auf gästelisten setzen lassen. und sehr sympathisch ist er obendrein noch! guter mann!
ein paar wichtige vokabeln zum überleben:
to queue
to scare the shit out of sb.
cheers
einiges passiert die letzten tage! angefangen mit sonntag: blue mountains!
netterweise hat unser vermieter seinen bus und sprit zur verfügung gestellt, damit wir ein wenig durch die gegend irren und die blue mountains bestaunen können. es ist tatsächlich erstaunlich, da man innerhalb von 1,5 bis 2 stunden autofahrt eine sagenhafte natur auffindet. auszüge findet man im fotoalbum. die geschichte fing eigentlich schon am vorabend an, als wir ein barbecue veranstalteten, bei dem einige gäste hier waren – unter anderem ein schweizer, der irgendwann mitten in der nacht von unserem vermieter erfuhr, dass er der fahrer der blue mountains tour sei. man weiß nicht, ob er das aktiv mitbekommen hat; jedenfalls schlief er noch, als wir eigentlich losfahren wollten. das mit dem fehlenden schlaf und dem linksverkehr hat er tatsächlich gut hinbekommen! ich hingegen habe noch immer probleme mit links und rechts. noch ist nichts passiert, obwohl ich so oft in die falsche richtung schaue. das ist einer der gründe, warum ich auch noch kein fahrrad habe. die helmpflicht für fahrradfahrer macht hier übrigens enorm sinn! es gibt kaum fahrradwege und radfahrer werden als übel auf den straßen gesehen – besonders von busfahrern.
busfahrer scheinen in sydney wohl die aufmerksamkeit als eine ganz besondere spezies zu genießen. in meiner kurzen zeit hier habe ich bereits einige kennenlernen dürfen. die einen erzählen irgendwelche geschichten beim einsteigen im derbsten slang, die anderen ärgern gerne taxifahrer oder fahren spiegel derer ab; und auch ampelduelle zwischen busfahrern sind keine seltenheit. gestern war ich mit ein paar austauschstudenten bei einer comedy-veranstaltung der universität. einer der comedians hat die busfahrer-thematik auch auf die spitze getrieben – scheint ein beliebtes gesprächsthema zu sein. diese veranstaltung war teil der o'week (orientation week). während dieser woche habe ich mich bisher auch in zwei gruppen angemeldet – meiner meinung nach den wichtigsten der uni: 1. exotic beer society und 2. unsw surfing club.
man kann nicht für eine längere zeit in syndey bleiben ohne zu surfen. deshalb hatte ich gestern meinen ersten surfkurs am bondi beach. war wirklich sehr sehr cool! ein wenig sorgen bereitete mir die tatsache, dass man in der 2. stunde direkt die rips nutzt, um zu den vernünftigen wellen zu kommen. kurz erklärt: die wellen, die sich an der sandbank überschlagen, müssen ja irgendwie wieder zurück ins wasser. deshalb bilden sich an manchen stellen tiefe mulden, die einen sog ins offene meer bewirken. man muss halt cool bleiben, wenn man ein stück ins meer gespült wird... wir hatten mit unserer surfeinführung recht glück, weil wir direkt mit starken wellen konfrontiert wurden – unkontrolliertes anspülen an den strand meiner wenigkeit inklusive.
die überleitungen waren heute aber wieder gut...
absatz
wir gehen heute mit unserem neuen mitbewohner 1 oder 2 oder 3 bier in bondi junction trinken. er kommt direkt aus sydney und kennt haufenweise leute hier in der gegend. das trifft sich, wir wollen ja schließlich leute aus sydney kennenlernen! außerdem kann er uns auf gästelisten setzen lassen. und sehr sympathisch ist er obendrein noch! guter mann!
ein paar wichtige vokabeln zum überleben:
to queue
to scare the shit out of sb.
cheers
Donnerstag, 17. Februar 2011
4. post
g'day!
ach es gäbe so viel zu erzählen... aber ich beschränke mich mich auf eine wichtige und eine unwichtige geschichte + abschweifung:
nachdem die early arrivers (der austauschstudenten der unsw sydney) sich anfang febr. kennenlernen durften (viele interessante menschen!), gab es am 15. und 16. ein ausführliches programm mit allen austauschstudenten dieser uni. neben einführung in die kultur, gefahren des schwimmens und surfens und sonstigen wichtigen dingen, hat das international office ein bbq für uns veranstaltet. im anschluss daran haben wir so viel unternommen – ich weiß schon gar nicht mehr, was alles... aber sicher weiß ich, dass wir gestern eine kneipentour in 'the rocks' unternahmen. zum besaufen hat das geld nicht gereicht. aber alle sind fast in freudentränen ausgebrochen, als wir ein kleines bier für $4,50 bekamen.
dass die bananen im aldi pro kg $5 kosten, ist wohl tatsächlich günstig. normalpreis ist überall $7; ich musste mir auf einem ausflug eine banane für den preis kaufen, die dann super scheiße geschmeckt hat. prost mahlzeit.
heute war ich u.a. im stadtteil redfern; dieser stadtteil gilt als ein wenig rauh. man sollte in gewissen teilen des gebiets auf ein paar sachen achten, wie z.b. seine teure uhr abziehen oder keine fotos schießen, weil sie überall drogen verticken. aber dort ist alles ein wenig günstiger; schnitzel heißt in sydney übrigens schnitzel. und oettinger ist auch hier das billigste deutsche bier.
was mich heute völlig überrascht hat: ich habe zum ersten mal verstanden, warum so viele leute die sitze in den zügen umklappen. es gibt ein recht gut durchdachtes system, wie man mit einem handgriff die sitze umklappen kann, sodass man stets in fahrtrichtung sitzt. die systematik dessen hat mich dann den ganzen tag beschäftigt.
kurz zurück zu den restlichen lustigen und coolen austauschstudenten: die leute kommen wirklich von überall her, die meisten aber aus (nord)europa und kanada. ich hatte das vergnüngen, mich gleichzeitig mit je einem engländer und amerikaner zu unterhalten. es ist schon schmerzhaft auffallend, dass die engländer die sache mit subjekt-prädikat-objekt verstanden haben und die amis eben nicht ganz. aber auch die aussies füllen ihre sätze gerne zur hälfte mit "like" oder "just".
am sonntag werde ich mit den bewohnern des hauses in die blue mountains fahren. dann gibts ganz bestimmt neue fotos und endlich worte zu beliebten ausflugszielen! bis dahin hoffe ich, dass die ac (klimaanlage) weiterhin so gut ihre arbeit verrichtet wie bisher (sie leckt ein wenig).
have a nice day!
ach es gäbe so viel zu erzählen... aber ich beschränke mich mich auf eine wichtige und eine unwichtige geschichte + abschweifung:
nachdem die early arrivers (der austauschstudenten der unsw sydney) sich anfang febr. kennenlernen durften (viele interessante menschen!), gab es am 15. und 16. ein ausführliches programm mit allen austauschstudenten dieser uni. neben einführung in die kultur, gefahren des schwimmens und surfens und sonstigen wichtigen dingen, hat das international office ein bbq für uns veranstaltet. im anschluss daran haben wir so viel unternommen – ich weiß schon gar nicht mehr, was alles... aber sicher weiß ich, dass wir gestern eine kneipentour in 'the rocks' unternahmen. zum besaufen hat das geld nicht gereicht. aber alle sind fast in freudentränen ausgebrochen, als wir ein kleines bier für $4,50 bekamen.
dass die bananen im aldi pro kg $5 kosten, ist wohl tatsächlich günstig. normalpreis ist überall $7; ich musste mir auf einem ausflug eine banane für den preis kaufen, die dann super scheiße geschmeckt hat. prost mahlzeit.
heute war ich u.a. im stadtteil redfern; dieser stadtteil gilt als ein wenig rauh. man sollte in gewissen teilen des gebiets auf ein paar sachen achten, wie z.b. seine teure uhr abziehen oder keine fotos schießen, weil sie überall drogen verticken. aber dort ist alles ein wenig günstiger; schnitzel heißt in sydney übrigens schnitzel. und oettinger ist auch hier das billigste deutsche bier.
was mich heute völlig überrascht hat: ich habe zum ersten mal verstanden, warum so viele leute die sitze in den zügen umklappen. es gibt ein recht gut durchdachtes system, wie man mit einem handgriff die sitze umklappen kann, sodass man stets in fahrtrichtung sitzt. die systematik dessen hat mich dann den ganzen tag beschäftigt.
kurz zurück zu den restlichen lustigen und coolen austauschstudenten: die leute kommen wirklich von überall her, die meisten aber aus (nord)europa und kanada. ich hatte das vergnüngen, mich gleichzeitig mit je einem engländer und amerikaner zu unterhalten. es ist schon schmerzhaft auffallend, dass die engländer die sache mit subjekt-prädikat-objekt verstanden haben und die amis eben nicht ganz. aber auch die aussies füllen ihre sätze gerne zur hälfte mit "like" oder "just".
am sonntag werde ich mit den bewohnern des hauses in die blue mountains fahren. dann gibts ganz bestimmt neue fotos und endlich worte zu beliebten ausflugszielen! bis dahin hoffe ich, dass die ac (klimaanlage) weiterhin so gut ihre arbeit verrichtet wie bisher (sie leckt ein wenig).
have a nice day!
Samstag, 12. Februar 2011
3. post
hallo welt,
es hat sich viel getan. ich muss gerade vom ipod schreiben, da sich meine grafikkarte verabschiedet hat. ich wusste, dass nvidia bei meiner serie eine hohe fehlerquote in der herstellung hatte. nun hats meinen auch erwischt, aber nvidia zahlt zum glück mein neues mainboard vom mbp. der apple store hier ist gigantisch groß und lässt mein herz höher schlagen. ich glaube zu wissen, warum apple zuletzt einen rekordumsatz verbucht hat. weit über 90%, die ich bisher mit handy am ohr gesehen habe, hatten ein iphone; und davon fast alle das neuste modell. wie kann das sein? wie auch immer...
zum glück lebe ich nicht im busch und die reparatur meines laptops dauert nur ca. 5 tage.
eine kurze story zu den menschen hier: da ich mir heute sehr viel interessantes reingezogen hab, bin ich im stadtteil paddington (bald mehr davon) tiefer eingetaucht. in einer kleinen straße fand ich ein sehr kleines gemütliches cafė. der cappuccino(schreibweise?) war sowas von lecker - fantastisch! da ich mich nett mit dem betreiber unterhalten habe und fleißig das geschirr zurück brachte, wollte er mich gehen lassen ohne zu zahlen. das angebot konnte ich aber aufgrund des super espressos+zubereitung nicht annehmen. ok es war dumm im nachhinein, da ich dann $4 zahlen musste.
was man sonst so zu mir sagt:
hozitgoing mate
sorry dude
cheers man
what's crackin buddy
"door is closing. please stand clear."
es hat sich viel getan. ich muss gerade vom ipod schreiben, da sich meine grafikkarte verabschiedet hat. ich wusste, dass nvidia bei meiner serie eine hohe fehlerquote in der herstellung hatte. nun hats meinen auch erwischt, aber nvidia zahlt zum glück mein neues mainboard vom mbp. der apple store hier ist gigantisch groß und lässt mein herz höher schlagen. ich glaube zu wissen, warum apple zuletzt einen rekordumsatz verbucht hat. weit über 90%, die ich bisher mit handy am ohr gesehen habe, hatten ein iphone; und davon fast alle das neuste modell. wie kann das sein? wie auch immer...
zum glück lebe ich nicht im busch und die reparatur meines laptops dauert nur ca. 5 tage.
eine kurze story zu den menschen hier: da ich mir heute sehr viel interessantes reingezogen hab, bin ich im stadtteil paddington (bald mehr davon) tiefer eingetaucht. in einer kleinen straße fand ich ein sehr kleines gemütliches cafė. der cappuccino(schreibweise?) war sowas von lecker - fantastisch! da ich mich nett mit dem betreiber unterhalten habe und fleißig das geschirr zurück brachte, wollte er mich gehen lassen ohne zu zahlen. das angebot konnte ich aber aufgrund des super espressos+zubereitung nicht annehmen. ok es war dumm im nachhinein, da ich dann $4 zahlen musste.
was man sonst so zu mir sagt:
hozitgoing mate
sorry dude
cheers man
what's crackin buddy
"door is closing. please stand clear."
Dienstag, 8. Februar 2011
2. post
ladies and gentlemen,
da ich euch ja 10 stunden voraus bin, kann ich nun nach einigen interessanten tagen an einem der feierabendbiere schlürfen. ahja hier irgendwo gibts auch ein bayerisches lokal. heute auf der halbinsel nebenan (manly) fand ich ebenso eines mit angebotenem löwenbräu, keramikkrügen etc.. bierpreise waren aber (vermutlich absichtlich und zu recht) nicht ausgeschrieben.
aber von vorne: also netterweise hat mich einer von meiner jetzigen unterkunft vom flughafen abgeholt. musste auch nur eine stunde warten, da mein flieger verspätung hatte und ich nicht durch den zoll kam mit zwei salamibrötchen. das finden die gar nicht lustig.
wohnung:
also hier mietet man typischerweise gleich ein haus. die sind meist eingeschossig oder sehr schmal. das läuft in meinem fall über einen jungen typen, der mehrere häuser mietet oder kauft und sie (natürlich teurer) weitervermietet. aber dafür organisiert er wirklich viel, besorgt neue fernseher, kühlschränke, klimaanlagen für die zimmer etc. das passt schon. und das zimmer ist im vergleich relativ günstig. ich lebe mit mehreren in einem zimmer, am kommenden montag mit nur noch einer person. das klingt erstmal befremdlich, aber ein einzelzimmer kann man sich hier kaum leisten oder man kommt schwer an die günstigen. die preise beginnen in der regel erst bei 225$ / woche. ich zahle 170$ / woche. ich erinnere mich, dass ich in weimar 175 euro im monat zahlte. aber das haus ist wirklich luxuriös! riesengroße essküche mit voller fensterfront und loggia über die ganze prachtseite. riesen wohnzimmer gehört auch dazu. macht sinn bei 15 leuten im haus. aber alles andere als standard hier. unsere straße hier ist relativ beliebt für reiche leute, da man auf einer anhöhe wohnt mit ausblick auf die stadt (die straße ist sehr steil und wir sind ein bisschen weiter unten – aussicht auf bäume im garten [aber ich check mal zur nächsten post, ob man theoretisch einen blick auf die stadt hätte]). kürzlich wurde ein haus in der straße für 10.000.000$ verkauft. unseres wars bestimmt nicht..
nahverkehr:
eigentlich kostet ein wochenticket 41$ (busse+stadtbahn+schiffe zu den nächsten häfen). das ist relativ viel, deshalb studententicket für die hälfte und eigentlich bin ich erst in 3 wochen student in diesem staat. dumm stellen hilft notfalls vielleicht.
jetzt kommt aber der clou: die meisten busse, die man typischerweise nutzt, darf man nicht ohne gültige fahrkarte betreten. aber an keiner busstation gibts automaten. nur an bahnhöfen kann man fahrkarten erwerben; die muss man als fremder aber erstmal finden.
zweiter schwachsinn: weder im bus werden haltestellen durchgesagt noch werden sie an den meisten haltestellen beschrieben. dort steht dann eine busnummer und uhrzeiten. und es gibt viele busnummern!! das ist wenig benutzerfreundlich, aber wer hier länger lebt, merkt sich irgendwann die wichtigsten busnummern und deren route ungefähr.
was gut an den bussen ist: bei steilen straßen halten sie teils alle 150m. hierfür muss man dem busfahrer ein zeichen geben; die coolen jungen leute machen hierzu oftmals den anhalter-daumen.
einkaufen:
die kleidung ist hier teils günstiger, weil es unendlich viele runtergesetzte klamotten gibt. auch die märkte seien von stylishen (second-hand-)klamotten überfüllt (ist nächste woche auf der agenda).
alkoholische getränke sind recht teuer; deshalb trinke ich auch wenig davon. und man muss sie erstmal finden. ein shop gegenüber von unserem haus hat auch internationales bier; aber da schon ekelhaftes belgisches bier sauteuer ist, muss gutes deutsches noch teurer sein. aber ich schau demnächst selbst. in manchen angelegenheiten macht es tatsächlich keinen sinn, fremde leute für sich einkaufen gehen zu lassen. ansonsten ist halt alles teurer. es gibt auch aldi. einiges ist wirklich erschwinglich, bananen bsp. weniger: 5$ / kilo.
aber ja, die leute zahlen meist mit kreditkarten, bekommen wenig vom schmerz mit.
achja die sache mit dem wurst-aufschnitt habe ich noch nicht aufgeklärt. es gibt nur dickscheibigen aufschnitt vom stück für 30$ / kilo. doch zwischendrin habe ich große eingeschweißte gemixte wurst gesehen, wie man sie von uns kennt. auf der verpackung waren jedoch hunde drauf. sollte ich somit auf mein konsum- u. qualitätsverhalten in deutschland schließen? ...nein.
wetter:
bei meiner ankunft hatte es ja irgendwas über 30 grad in der früh. die nächsten 2 tage stieg das 'quick'silber auf bis zu 42°C. die letzten zwei tage gings aber und man hatte nicht das gefühl, man hielte sich stundenlang einen fön ins gesicht.
ausflugsziele:
unzählig viele! ein paar davon werde ich bei meiner nächsten post in die welt, mit bildern versüßt, zum besten geben. außerdem einen auszug vom menschenschlag hier...
have a nice day!
a.
da ich euch ja 10 stunden voraus bin, kann ich nun nach einigen interessanten tagen an einem der feierabendbiere schlürfen. ahja hier irgendwo gibts auch ein bayerisches lokal. heute auf der halbinsel nebenan (manly) fand ich ebenso eines mit angebotenem löwenbräu, keramikkrügen etc.. bierpreise waren aber (vermutlich absichtlich und zu recht) nicht ausgeschrieben.
aber von vorne: also netterweise hat mich einer von meiner jetzigen unterkunft vom flughafen abgeholt. musste auch nur eine stunde warten, da mein flieger verspätung hatte und ich nicht durch den zoll kam mit zwei salamibrötchen. das finden die gar nicht lustig.
wohnung:
also hier mietet man typischerweise gleich ein haus. die sind meist eingeschossig oder sehr schmal. das läuft in meinem fall über einen jungen typen, der mehrere häuser mietet oder kauft und sie (natürlich teurer) weitervermietet. aber dafür organisiert er wirklich viel, besorgt neue fernseher, kühlschränke, klimaanlagen für die zimmer etc. das passt schon. und das zimmer ist im vergleich relativ günstig. ich lebe mit mehreren in einem zimmer, am kommenden montag mit nur noch einer person. das klingt erstmal befremdlich, aber ein einzelzimmer kann man sich hier kaum leisten oder man kommt schwer an die günstigen. die preise beginnen in der regel erst bei 225$ / woche. ich zahle 170$ / woche. ich erinnere mich, dass ich in weimar 175 euro im monat zahlte. aber das haus ist wirklich luxuriös! riesengroße essküche mit voller fensterfront und loggia über die ganze prachtseite. riesen wohnzimmer gehört auch dazu. macht sinn bei 15 leuten im haus. aber alles andere als standard hier. unsere straße hier ist relativ beliebt für reiche leute, da man auf einer anhöhe wohnt mit ausblick auf die stadt (die straße ist sehr steil und wir sind ein bisschen weiter unten – aussicht auf bäume im garten [aber ich check mal zur nächsten post, ob man theoretisch einen blick auf die stadt hätte]). kürzlich wurde ein haus in der straße für 10.000.000$ verkauft. unseres wars bestimmt nicht..
nahverkehr:
eigentlich kostet ein wochenticket 41$ (busse+stadtbahn+schiffe zu den nächsten häfen). das ist relativ viel, deshalb studententicket für die hälfte und eigentlich bin ich erst in 3 wochen student in diesem staat. dumm stellen hilft notfalls vielleicht.
jetzt kommt aber der clou: die meisten busse, die man typischerweise nutzt, darf man nicht ohne gültige fahrkarte betreten. aber an keiner busstation gibts automaten. nur an bahnhöfen kann man fahrkarten erwerben; die muss man als fremder aber erstmal finden.
zweiter schwachsinn: weder im bus werden haltestellen durchgesagt noch werden sie an den meisten haltestellen beschrieben. dort steht dann eine busnummer und uhrzeiten. und es gibt viele busnummern!! das ist wenig benutzerfreundlich, aber wer hier länger lebt, merkt sich irgendwann die wichtigsten busnummern und deren route ungefähr.
was gut an den bussen ist: bei steilen straßen halten sie teils alle 150m. hierfür muss man dem busfahrer ein zeichen geben; die coolen jungen leute machen hierzu oftmals den anhalter-daumen.
einkaufen:
die kleidung ist hier teils günstiger, weil es unendlich viele runtergesetzte klamotten gibt. auch die märkte seien von stylishen (second-hand-)klamotten überfüllt (ist nächste woche auf der agenda).
alkoholische getränke sind recht teuer; deshalb trinke ich auch wenig davon. und man muss sie erstmal finden. ein shop gegenüber von unserem haus hat auch internationales bier; aber da schon ekelhaftes belgisches bier sauteuer ist, muss gutes deutsches noch teurer sein. aber ich schau demnächst selbst. in manchen angelegenheiten macht es tatsächlich keinen sinn, fremde leute für sich einkaufen gehen zu lassen. ansonsten ist halt alles teurer. es gibt auch aldi. einiges ist wirklich erschwinglich, bananen bsp. weniger: 5$ / kilo.
aber ja, die leute zahlen meist mit kreditkarten, bekommen wenig vom schmerz mit.
achja die sache mit dem wurst-aufschnitt habe ich noch nicht aufgeklärt. es gibt nur dickscheibigen aufschnitt vom stück für 30$ / kilo. doch zwischendrin habe ich große eingeschweißte gemixte wurst gesehen, wie man sie von uns kennt. auf der verpackung waren jedoch hunde drauf. sollte ich somit auf mein konsum- u. qualitätsverhalten in deutschland schließen? ...nein.
wetter:
bei meiner ankunft hatte es ja irgendwas über 30 grad in der früh. die nächsten 2 tage stieg das 'quick'silber auf bis zu 42°C. die letzten zwei tage gings aber und man hatte nicht das gefühl, man hielte sich stundenlang einen fön ins gesicht.
ausflugsziele:
unzählig viele! ein paar davon werde ich bei meiner nächsten post in die welt, mit bildern versüßt, zum besten geben. außerdem einen auszug vom menschenschlag hier...
have a nice day!
a.
Montag, 7. Februar 2011
1. post
hallo,
nochmal zur allgemeinen unruhestiftung: bin gerade in sydney zum studieren mit je einem monat vor- und nachlauf zum stadt, land, andere länder anschauen.
der flug. beim ersten flug zum zwischenstopp nach dubai saßen sehr lustige menschen neben mir im flieger. das fing schon beim warten zum boarden an. 3 leute stachen unter den paar hunderten menschen heraus: schränke, glatzen, volltattoowiert bis zum kinn / zum hinterkopf oberkante, bier in der hand. naja rocker aus rostock halt. da ich ja glücklicherweise ein fast aufgeschlossener mensch bin, fande ich die herrschaften von von anfang an recht spaßig. im flieger haben sie den halben flieger unterhalten und ich hatte die zweifelhafte ehre mit ihnen zu trinken. naja die zweite hälfte vom ersten flug ging recht schnell vorbei, weil ich etliche rum-cola drin hatte (obwohl der steward manchmal wohl absichtlich langsam war), sie noch mehr teile vom flieger unterhielten und die jungs hinter uns verkloppen wollten. da sie danach in den puff wollten, habe ich sie verlassen müssen. wirklich..
nunja dann rückte das unheil schon mit kleinen füßen näher!! zweiter flieger. ich habe ja von arschlochkindern gehört, aber dieses kind ist die aus- und arschgeburt des teufels. unglaublich, wie laut und lange ein kind schreien kann (so bis 2-3 uhr nacht) .. das war ziemlich scheiße, da mein plan, zur sydney-zeit zu schlafen, zerstört wurde. also doch massiver jetlag. das kind bewarf seine eltern im laufe des 17 stunden auch stündlich mit essen und trinken. mich auch manchmal. wollte aber die eltern treffen. aber der steward war nicht besser und hat mich fast noch mehr bekleckert. ich habe dann versucht diese plagen um mich herum mit gutem französischen wein und rumcola zu kompensieren. das kind hat mich dann auch bestimmt 1 - 1,5 stunden schlafen lassen. aber das coole war eigentlich, dass der vater schotte ist und er sich für beziehungsfragen nicht dringend beauftragt gefühlt hat. hat sich lieber mit mir unterhalten. auf die frage der stewardess, ob das kind im flug seins sei, antwortete er zögerlich mit 'möglicherweise'. vielleicht sei er der vater, aber vor allem sei die mutter die mutter. also die stewardess solle ihn nicht weiter damit nerven :] das fand die emanzipierte stewardess von emirates aber wiederum nicht lustig. (p.s. ich scheiß auf "flugbegleiterin")
irgendwann sydney. irgendwas über 30 grad früh um 9.
nächstes mal gibts eine zusammenfassung meiner bisherigen erfahrungen in sydney, warum ich nicht gleich bus fahren konnte und es hier keinen wurst-aufschnitt gibt...
meine handynummer hier ist übrigens +61 467 478 311
die deutsche habe ich auch notfalls noch an.
nochmal zur allgemeinen unruhestiftung: bin gerade in sydney zum studieren mit je einem monat vor- und nachlauf zum stadt, land, andere länder anschauen.
der flug. beim ersten flug zum zwischenstopp nach dubai saßen sehr lustige menschen neben mir im flieger. das fing schon beim warten zum boarden an. 3 leute stachen unter den paar hunderten menschen heraus: schränke, glatzen, volltattoowiert bis zum kinn / zum hinterkopf oberkante, bier in der hand. naja rocker aus rostock halt. da ich ja glücklicherweise ein fast aufgeschlossener mensch bin, fande ich die herrschaften von von anfang an recht spaßig. im flieger haben sie den halben flieger unterhalten und ich hatte die zweifelhafte ehre mit ihnen zu trinken. naja die zweite hälfte vom ersten flug ging recht schnell vorbei, weil ich etliche rum-cola drin hatte (obwohl der steward manchmal wohl absichtlich langsam war), sie noch mehr teile vom flieger unterhielten und die jungs hinter uns verkloppen wollten. da sie danach in den puff wollten, habe ich sie verlassen müssen. wirklich..
nunja dann rückte das unheil schon mit kleinen füßen näher!! zweiter flieger. ich habe ja von arschlochkindern gehört, aber dieses kind ist die aus- und arschgeburt des teufels. unglaublich, wie laut und lange ein kind schreien kann (so bis 2-3 uhr nacht) .. das war ziemlich scheiße, da mein plan, zur sydney-zeit zu schlafen, zerstört wurde. also doch massiver jetlag. das kind bewarf seine eltern im laufe des 17 stunden auch stündlich mit essen und trinken. mich auch manchmal. wollte aber die eltern treffen. aber der steward war nicht besser und hat mich fast noch mehr bekleckert. ich habe dann versucht diese plagen um mich herum mit gutem französischen wein und rumcola zu kompensieren. das kind hat mich dann auch bestimmt 1 - 1,5 stunden schlafen lassen. aber das coole war eigentlich, dass der vater schotte ist und er sich für beziehungsfragen nicht dringend beauftragt gefühlt hat. hat sich lieber mit mir unterhalten. auf die frage der stewardess, ob das kind im flug seins sei, antwortete er zögerlich mit 'möglicherweise'. vielleicht sei er der vater, aber vor allem sei die mutter die mutter. also die stewardess solle ihn nicht weiter damit nerven :] das fand die emanzipierte stewardess von emirates aber wiederum nicht lustig. (p.s. ich scheiß auf "flugbegleiterin")
irgendwann sydney. irgendwas über 30 grad früh um 9.
nächstes mal gibts eine zusammenfassung meiner bisherigen erfahrungen in sydney, warum ich nicht gleich bus fahren konnte und es hier keinen wurst-aufschnitt gibt...
meine handynummer hier ist übrigens +61 467 478 311
die deutsche habe ich auch notfalls noch an.
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