so,
einiges passiert die letzten tage! angefangen mit sonntag: blue mountains!
netterweise hat unser vermieter seinen bus und sprit zur verfügung gestellt, damit wir ein wenig durch die gegend irren und die blue mountains bestaunen können. es ist tatsächlich erstaunlich, da man innerhalb von 1,5 bis 2 stunden autofahrt eine sagenhafte natur auffindet. auszüge findet man im fotoalbum. die geschichte fing eigentlich schon am vorabend an, als wir ein barbecue veranstalteten, bei dem einige gäste hier waren – unter anderem ein schweizer, der irgendwann mitten in der nacht von unserem vermieter erfuhr, dass er der fahrer der blue mountains tour sei. man weiß nicht, ob er das aktiv mitbekommen hat; jedenfalls schlief er noch, als wir eigentlich losfahren wollten. das mit dem fehlenden schlaf und dem linksverkehr hat er tatsächlich gut hinbekommen! ich hingegen habe noch immer probleme mit links und rechts. noch ist nichts passiert, obwohl ich so oft in die falsche richtung schaue. das ist einer der gründe, warum ich auch noch kein fahrrad habe. die helmpflicht für fahrradfahrer macht hier übrigens enorm sinn! es gibt kaum fahrradwege und radfahrer werden als übel auf den straßen gesehen – besonders von busfahrern.
busfahrer scheinen in sydney wohl die aufmerksamkeit als eine ganz besondere spezies zu genießen. in meiner kurzen zeit hier habe ich bereits einige kennenlernen dürfen. die einen erzählen irgendwelche geschichten beim einsteigen im derbsten slang, die anderen ärgern gerne taxifahrer oder fahren spiegel derer ab; und auch ampelduelle zwischen busfahrern sind keine seltenheit. gestern war ich mit ein paar austauschstudenten bei einer comedy-veranstaltung der universität. einer der comedians hat die busfahrer-thematik auch auf die spitze getrieben – scheint ein beliebtes gesprächsthema zu sein. diese veranstaltung war teil der o'week (orientation week). während dieser woche habe ich mich bisher auch in zwei gruppen angemeldet – meiner meinung nach den wichtigsten der uni: 1. exotic beer society und 2. unsw surfing club.
man kann nicht für eine längere zeit in syndey bleiben ohne zu surfen. deshalb hatte ich gestern meinen ersten surfkurs am bondi beach. war wirklich sehr sehr cool! ein wenig sorgen bereitete mir die tatsache, dass man in der 2. stunde direkt die rips nutzt, um zu den vernünftigen wellen zu kommen. kurz erklärt: die wellen, die sich an der sandbank überschlagen, müssen ja irgendwie wieder zurück ins wasser. deshalb bilden sich an manchen stellen tiefe mulden, die einen sog ins offene meer bewirken. man muss halt cool bleiben, wenn man ein stück ins meer gespült wird... wir hatten mit unserer surfeinführung recht glück, weil wir direkt mit starken wellen konfrontiert wurden – unkontrolliertes anspülen an den strand meiner wenigkeit inklusive.
die überleitungen waren heute aber wieder gut...
absatz
wir gehen heute mit unserem neuen mitbewohner 1 oder 2 oder 3 bier in bondi junction trinken. er kommt direkt aus sydney und kennt haufenweise leute hier in der gegend. das trifft sich, wir wollen ja schließlich leute aus sydney kennenlernen! außerdem kann er uns auf gästelisten setzen lassen. und sehr sympathisch ist er obendrein noch! guter mann!
ein paar wichtige vokabeln zum überleben:
to queue
to scare the shit out of sb.
cheers
Mittwoch, 23. Februar 2011
Donnerstag, 17. Februar 2011
4. post
g'day!
ach es gäbe so viel zu erzählen... aber ich beschränke mich mich auf eine wichtige und eine unwichtige geschichte + abschweifung:
nachdem die early arrivers (der austauschstudenten der unsw sydney) sich anfang febr. kennenlernen durften (viele interessante menschen!), gab es am 15. und 16. ein ausführliches programm mit allen austauschstudenten dieser uni. neben einführung in die kultur, gefahren des schwimmens und surfens und sonstigen wichtigen dingen, hat das international office ein bbq für uns veranstaltet. im anschluss daran haben wir so viel unternommen – ich weiß schon gar nicht mehr, was alles... aber sicher weiß ich, dass wir gestern eine kneipentour in 'the rocks' unternahmen. zum besaufen hat das geld nicht gereicht. aber alle sind fast in freudentränen ausgebrochen, als wir ein kleines bier für $4,50 bekamen.
dass die bananen im aldi pro kg $5 kosten, ist wohl tatsächlich günstig. normalpreis ist überall $7; ich musste mir auf einem ausflug eine banane für den preis kaufen, die dann super scheiße geschmeckt hat. prost mahlzeit.
heute war ich u.a. im stadtteil redfern; dieser stadtteil gilt als ein wenig rauh. man sollte in gewissen teilen des gebiets auf ein paar sachen achten, wie z.b. seine teure uhr abziehen oder keine fotos schießen, weil sie überall drogen verticken. aber dort ist alles ein wenig günstiger; schnitzel heißt in sydney übrigens schnitzel. und oettinger ist auch hier das billigste deutsche bier.
was mich heute völlig überrascht hat: ich habe zum ersten mal verstanden, warum so viele leute die sitze in den zügen umklappen. es gibt ein recht gut durchdachtes system, wie man mit einem handgriff die sitze umklappen kann, sodass man stets in fahrtrichtung sitzt. die systematik dessen hat mich dann den ganzen tag beschäftigt.
kurz zurück zu den restlichen lustigen und coolen austauschstudenten: die leute kommen wirklich von überall her, die meisten aber aus (nord)europa und kanada. ich hatte das vergnüngen, mich gleichzeitig mit je einem engländer und amerikaner zu unterhalten. es ist schon schmerzhaft auffallend, dass die engländer die sache mit subjekt-prädikat-objekt verstanden haben und die amis eben nicht ganz. aber auch die aussies füllen ihre sätze gerne zur hälfte mit "like" oder "just".
am sonntag werde ich mit den bewohnern des hauses in die blue mountains fahren. dann gibts ganz bestimmt neue fotos und endlich worte zu beliebten ausflugszielen! bis dahin hoffe ich, dass die ac (klimaanlage) weiterhin so gut ihre arbeit verrichtet wie bisher (sie leckt ein wenig).
have a nice day!
ach es gäbe so viel zu erzählen... aber ich beschränke mich mich auf eine wichtige und eine unwichtige geschichte + abschweifung:
nachdem die early arrivers (der austauschstudenten der unsw sydney) sich anfang febr. kennenlernen durften (viele interessante menschen!), gab es am 15. und 16. ein ausführliches programm mit allen austauschstudenten dieser uni. neben einführung in die kultur, gefahren des schwimmens und surfens und sonstigen wichtigen dingen, hat das international office ein bbq für uns veranstaltet. im anschluss daran haben wir so viel unternommen – ich weiß schon gar nicht mehr, was alles... aber sicher weiß ich, dass wir gestern eine kneipentour in 'the rocks' unternahmen. zum besaufen hat das geld nicht gereicht. aber alle sind fast in freudentränen ausgebrochen, als wir ein kleines bier für $4,50 bekamen.
dass die bananen im aldi pro kg $5 kosten, ist wohl tatsächlich günstig. normalpreis ist überall $7; ich musste mir auf einem ausflug eine banane für den preis kaufen, die dann super scheiße geschmeckt hat. prost mahlzeit.
heute war ich u.a. im stadtteil redfern; dieser stadtteil gilt als ein wenig rauh. man sollte in gewissen teilen des gebiets auf ein paar sachen achten, wie z.b. seine teure uhr abziehen oder keine fotos schießen, weil sie überall drogen verticken. aber dort ist alles ein wenig günstiger; schnitzel heißt in sydney übrigens schnitzel. und oettinger ist auch hier das billigste deutsche bier.
was mich heute völlig überrascht hat: ich habe zum ersten mal verstanden, warum so viele leute die sitze in den zügen umklappen. es gibt ein recht gut durchdachtes system, wie man mit einem handgriff die sitze umklappen kann, sodass man stets in fahrtrichtung sitzt. die systematik dessen hat mich dann den ganzen tag beschäftigt.
kurz zurück zu den restlichen lustigen und coolen austauschstudenten: die leute kommen wirklich von überall her, die meisten aber aus (nord)europa und kanada. ich hatte das vergnüngen, mich gleichzeitig mit je einem engländer und amerikaner zu unterhalten. es ist schon schmerzhaft auffallend, dass die engländer die sache mit subjekt-prädikat-objekt verstanden haben und die amis eben nicht ganz. aber auch die aussies füllen ihre sätze gerne zur hälfte mit "like" oder "just".
am sonntag werde ich mit den bewohnern des hauses in die blue mountains fahren. dann gibts ganz bestimmt neue fotos und endlich worte zu beliebten ausflugszielen! bis dahin hoffe ich, dass die ac (klimaanlage) weiterhin so gut ihre arbeit verrichtet wie bisher (sie leckt ein wenig).
have a nice day!
Samstag, 12. Februar 2011
3. post
hallo welt,
es hat sich viel getan. ich muss gerade vom ipod schreiben, da sich meine grafikkarte verabschiedet hat. ich wusste, dass nvidia bei meiner serie eine hohe fehlerquote in der herstellung hatte. nun hats meinen auch erwischt, aber nvidia zahlt zum glück mein neues mainboard vom mbp. der apple store hier ist gigantisch groß und lässt mein herz höher schlagen. ich glaube zu wissen, warum apple zuletzt einen rekordumsatz verbucht hat. weit über 90%, die ich bisher mit handy am ohr gesehen habe, hatten ein iphone; und davon fast alle das neuste modell. wie kann das sein? wie auch immer...
zum glück lebe ich nicht im busch und die reparatur meines laptops dauert nur ca. 5 tage.
eine kurze story zu den menschen hier: da ich mir heute sehr viel interessantes reingezogen hab, bin ich im stadtteil paddington (bald mehr davon) tiefer eingetaucht. in einer kleinen straße fand ich ein sehr kleines gemütliches cafė. der cappuccino(schreibweise?) war sowas von lecker - fantastisch! da ich mich nett mit dem betreiber unterhalten habe und fleißig das geschirr zurück brachte, wollte er mich gehen lassen ohne zu zahlen. das angebot konnte ich aber aufgrund des super espressos+zubereitung nicht annehmen. ok es war dumm im nachhinein, da ich dann $4 zahlen musste.
was man sonst so zu mir sagt:
hozitgoing mate
sorry dude
cheers man
what's crackin buddy
"door is closing. please stand clear."
es hat sich viel getan. ich muss gerade vom ipod schreiben, da sich meine grafikkarte verabschiedet hat. ich wusste, dass nvidia bei meiner serie eine hohe fehlerquote in der herstellung hatte. nun hats meinen auch erwischt, aber nvidia zahlt zum glück mein neues mainboard vom mbp. der apple store hier ist gigantisch groß und lässt mein herz höher schlagen. ich glaube zu wissen, warum apple zuletzt einen rekordumsatz verbucht hat. weit über 90%, die ich bisher mit handy am ohr gesehen habe, hatten ein iphone; und davon fast alle das neuste modell. wie kann das sein? wie auch immer...
zum glück lebe ich nicht im busch und die reparatur meines laptops dauert nur ca. 5 tage.
eine kurze story zu den menschen hier: da ich mir heute sehr viel interessantes reingezogen hab, bin ich im stadtteil paddington (bald mehr davon) tiefer eingetaucht. in einer kleinen straße fand ich ein sehr kleines gemütliches cafė. der cappuccino(schreibweise?) war sowas von lecker - fantastisch! da ich mich nett mit dem betreiber unterhalten habe und fleißig das geschirr zurück brachte, wollte er mich gehen lassen ohne zu zahlen. das angebot konnte ich aber aufgrund des super espressos+zubereitung nicht annehmen. ok es war dumm im nachhinein, da ich dann $4 zahlen musste.
was man sonst so zu mir sagt:
hozitgoing mate
sorry dude
cheers man
what's crackin buddy
"door is closing. please stand clear."
Dienstag, 8. Februar 2011
2. post
ladies and gentlemen,
da ich euch ja 10 stunden voraus bin, kann ich nun nach einigen interessanten tagen an einem der feierabendbiere schlürfen. ahja hier irgendwo gibts auch ein bayerisches lokal. heute auf der halbinsel nebenan (manly) fand ich ebenso eines mit angebotenem löwenbräu, keramikkrügen etc.. bierpreise waren aber (vermutlich absichtlich und zu recht) nicht ausgeschrieben.
aber von vorne: also netterweise hat mich einer von meiner jetzigen unterkunft vom flughafen abgeholt. musste auch nur eine stunde warten, da mein flieger verspätung hatte und ich nicht durch den zoll kam mit zwei salamibrötchen. das finden die gar nicht lustig.
wohnung:
also hier mietet man typischerweise gleich ein haus. die sind meist eingeschossig oder sehr schmal. das läuft in meinem fall über einen jungen typen, der mehrere häuser mietet oder kauft und sie (natürlich teurer) weitervermietet. aber dafür organisiert er wirklich viel, besorgt neue fernseher, kühlschränke, klimaanlagen für die zimmer etc. das passt schon. und das zimmer ist im vergleich relativ günstig. ich lebe mit mehreren in einem zimmer, am kommenden montag mit nur noch einer person. das klingt erstmal befremdlich, aber ein einzelzimmer kann man sich hier kaum leisten oder man kommt schwer an die günstigen. die preise beginnen in der regel erst bei 225$ / woche. ich zahle 170$ / woche. ich erinnere mich, dass ich in weimar 175 euro im monat zahlte. aber das haus ist wirklich luxuriös! riesengroße essküche mit voller fensterfront und loggia über die ganze prachtseite. riesen wohnzimmer gehört auch dazu. macht sinn bei 15 leuten im haus. aber alles andere als standard hier. unsere straße hier ist relativ beliebt für reiche leute, da man auf einer anhöhe wohnt mit ausblick auf die stadt (die straße ist sehr steil und wir sind ein bisschen weiter unten – aussicht auf bäume im garten [aber ich check mal zur nächsten post, ob man theoretisch einen blick auf die stadt hätte]). kürzlich wurde ein haus in der straße für 10.000.000$ verkauft. unseres wars bestimmt nicht..
nahverkehr:
eigentlich kostet ein wochenticket 41$ (busse+stadtbahn+schiffe zu den nächsten häfen). das ist relativ viel, deshalb studententicket für die hälfte und eigentlich bin ich erst in 3 wochen student in diesem staat. dumm stellen hilft notfalls vielleicht.
jetzt kommt aber der clou: die meisten busse, die man typischerweise nutzt, darf man nicht ohne gültige fahrkarte betreten. aber an keiner busstation gibts automaten. nur an bahnhöfen kann man fahrkarten erwerben; die muss man als fremder aber erstmal finden.
zweiter schwachsinn: weder im bus werden haltestellen durchgesagt noch werden sie an den meisten haltestellen beschrieben. dort steht dann eine busnummer und uhrzeiten. und es gibt viele busnummern!! das ist wenig benutzerfreundlich, aber wer hier länger lebt, merkt sich irgendwann die wichtigsten busnummern und deren route ungefähr.
was gut an den bussen ist: bei steilen straßen halten sie teils alle 150m. hierfür muss man dem busfahrer ein zeichen geben; die coolen jungen leute machen hierzu oftmals den anhalter-daumen.
einkaufen:
die kleidung ist hier teils günstiger, weil es unendlich viele runtergesetzte klamotten gibt. auch die märkte seien von stylishen (second-hand-)klamotten überfüllt (ist nächste woche auf der agenda).
alkoholische getränke sind recht teuer; deshalb trinke ich auch wenig davon. und man muss sie erstmal finden. ein shop gegenüber von unserem haus hat auch internationales bier; aber da schon ekelhaftes belgisches bier sauteuer ist, muss gutes deutsches noch teurer sein. aber ich schau demnächst selbst. in manchen angelegenheiten macht es tatsächlich keinen sinn, fremde leute für sich einkaufen gehen zu lassen. ansonsten ist halt alles teurer. es gibt auch aldi. einiges ist wirklich erschwinglich, bananen bsp. weniger: 5$ / kilo.
aber ja, die leute zahlen meist mit kreditkarten, bekommen wenig vom schmerz mit.
achja die sache mit dem wurst-aufschnitt habe ich noch nicht aufgeklärt. es gibt nur dickscheibigen aufschnitt vom stück für 30$ / kilo. doch zwischendrin habe ich große eingeschweißte gemixte wurst gesehen, wie man sie von uns kennt. auf der verpackung waren jedoch hunde drauf. sollte ich somit auf mein konsum- u. qualitätsverhalten in deutschland schließen? ...nein.
wetter:
bei meiner ankunft hatte es ja irgendwas über 30 grad in der früh. die nächsten 2 tage stieg das 'quick'silber auf bis zu 42°C. die letzten zwei tage gings aber und man hatte nicht das gefühl, man hielte sich stundenlang einen fön ins gesicht.
ausflugsziele:
unzählig viele! ein paar davon werde ich bei meiner nächsten post in die welt, mit bildern versüßt, zum besten geben. außerdem einen auszug vom menschenschlag hier...
have a nice day!
a.
da ich euch ja 10 stunden voraus bin, kann ich nun nach einigen interessanten tagen an einem der feierabendbiere schlürfen. ahja hier irgendwo gibts auch ein bayerisches lokal. heute auf der halbinsel nebenan (manly) fand ich ebenso eines mit angebotenem löwenbräu, keramikkrügen etc.. bierpreise waren aber (vermutlich absichtlich und zu recht) nicht ausgeschrieben.
aber von vorne: also netterweise hat mich einer von meiner jetzigen unterkunft vom flughafen abgeholt. musste auch nur eine stunde warten, da mein flieger verspätung hatte und ich nicht durch den zoll kam mit zwei salamibrötchen. das finden die gar nicht lustig.
wohnung:
also hier mietet man typischerweise gleich ein haus. die sind meist eingeschossig oder sehr schmal. das läuft in meinem fall über einen jungen typen, der mehrere häuser mietet oder kauft und sie (natürlich teurer) weitervermietet. aber dafür organisiert er wirklich viel, besorgt neue fernseher, kühlschränke, klimaanlagen für die zimmer etc. das passt schon. und das zimmer ist im vergleich relativ günstig. ich lebe mit mehreren in einem zimmer, am kommenden montag mit nur noch einer person. das klingt erstmal befremdlich, aber ein einzelzimmer kann man sich hier kaum leisten oder man kommt schwer an die günstigen. die preise beginnen in der regel erst bei 225$ / woche. ich zahle 170$ / woche. ich erinnere mich, dass ich in weimar 175 euro im monat zahlte. aber das haus ist wirklich luxuriös! riesengroße essküche mit voller fensterfront und loggia über die ganze prachtseite. riesen wohnzimmer gehört auch dazu. macht sinn bei 15 leuten im haus. aber alles andere als standard hier. unsere straße hier ist relativ beliebt für reiche leute, da man auf einer anhöhe wohnt mit ausblick auf die stadt (die straße ist sehr steil und wir sind ein bisschen weiter unten – aussicht auf bäume im garten [aber ich check mal zur nächsten post, ob man theoretisch einen blick auf die stadt hätte]). kürzlich wurde ein haus in der straße für 10.000.000$ verkauft. unseres wars bestimmt nicht..
nahverkehr:
eigentlich kostet ein wochenticket 41$ (busse+stadtbahn+schiffe zu den nächsten häfen). das ist relativ viel, deshalb studententicket für die hälfte und eigentlich bin ich erst in 3 wochen student in diesem staat. dumm stellen hilft notfalls vielleicht.
jetzt kommt aber der clou: die meisten busse, die man typischerweise nutzt, darf man nicht ohne gültige fahrkarte betreten. aber an keiner busstation gibts automaten. nur an bahnhöfen kann man fahrkarten erwerben; die muss man als fremder aber erstmal finden.
zweiter schwachsinn: weder im bus werden haltestellen durchgesagt noch werden sie an den meisten haltestellen beschrieben. dort steht dann eine busnummer und uhrzeiten. und es gibt viele busnummern!! das ist wenig benutzerfreundlich, aber wer hier länger lebt, merkt sich irgendwann die wichtigsten busnummern und deren route ungefähr.
was gut an den bussen ist: bei steilen straßen halten sie teils alle 150m. hierfür muss man dem busfahrer ein zeichen geben; die coolen jungen leute machen hierzu oftmals den anhalter-daumen.
einkaufen:
die kleidung ist hier teils günstiger, weil es unendlich viele runtergesetzte klamotten gibt. auch die märkte seien von stylishen (second-hand-)klamotten überfüllt (ist nächste woche auf der agenda).
alkoholische getränke sind recht teuer; deshalb trinke ich auch wenig davon. und man muss sie erstmal finden. ein shop gegenüber von unserem haus hat auch internationales bier; aber da schon ekelhaftes belgisches bier sauteuer ist, muss gutes deutsches noch teurer sein. aber ich schau demnächst selbst. in manchen angelegenheiten macht es tatsächlich keinen sinn, fremde leute für sich einkaufen gehen zu lassen. ansonsten ist halt alles teurer. es gibt auch aldi. einiges ist wirklich erschwinglich, bananen bsp. weniger: 5$ / kilo.
aber ja, die leute zahlen meist mit kreditkarten, bekommen wenig vom schmerz mit.
achja die sache mit dem wurst-aufschnitt habe ich noch nicht aufgeklärt. es gibt nur dickscheibigen aufschnitt vom stück für 30$ / kilo. doch zwischendrin habe ich große eingeschweißte gemixte wurst gesehen, wie man sie von uns kennt. auf der verpackung waren jedoch hunde drauf. sollte ich somit auf mein konsum- u. qualitätsverhalten in deutschland schließen? ...nein.
wetter:
bei meiner ankunft hatte es ja irgendwas über 30 grad in der früh. die nächsten 2 tage stieg das 'quick'silber auf bis zu 42°C. die letzten zwei tage gings aber und man hatte nicht das gefühl, man hielte sich stundenlang einen fön ins gesicht.
ausflugsziele:
unzählig viele! ein paar davon werde ich bei meiner nächsten post in die welt, mit bildern versüßt, zum besten geben. außerdem einen auszug vom menschenschlag hier...
have a nice day!
a.
Montag, 7. Februar 2011
1. post
hallo,
nochmal zur allgemeinen unruhestiftung: bin gerade in sydney zum studieren mit je einem monat vor- und nachlauf zum stadt, land, andere länder anschauen.
der flug. beim ersten flug zum zwischenstopp nach dubai saßen sehr lustige menschen neben mir im flieger. das fing schon beim warten zum boarden an. 3 leute stachen unter den paar hunderten menschen heraus: schränke, glatzen, volltattoowiert bis zum kinn / zum hinterkopf oberkante, bier in der hand. naja rocker aus rostock halt. da ich ja glücklicherweise ein fast aufgeschlossener mensch bin, fande ich die herrschaften von von anfang an recht spaßig. im flieger haben sie den halben flieger unterhalten und ich hatte die zweifelhafte ehre mit ihnen zu trinken. naja die zweite hälfte vom ersten flug ging recht schnell vorbei, weil ich etliche rum-cola drin hatte (obwohl der steward manchmal wohl absichtlich langsam war), sie noch mehr teile vom flieger unterhielten und die jungs hinter uns verkloppen wollten. da sie danach in den puff wollten, habe ich sie verlassen müssen. wirklich..
nunja dann rückte das unheil schon mit kleinen füßen näher!! zweiter flieger. ich habe ja von arschlochkindern gehört, aber dieses kind ist die aus- und arschgeburt des teufels. unglaublich, wie laut und lange ein kind schreien kann (so bis 2-3 uhr nacht) .. das war ziemlich scheiße, da mein plan, zur sydney-zeit zu schlafen, zerstört wurde. also doch massiver jetlag. das kind bewarf seine eltern im laufe des 17 stunden auch stündlich mit essen und trinken. mich auch manchmal. wollte aber die eltern treffen. aber der steward war nicht besser und hat mich fast noch mehr bekleckert. ich habe dann versucht diese plagen um mich herum mit gutem französischen wein und rumcola zu kompensieren. das kind hat mich dann auch bestimmt 1 - 1,5 stunden schlafen lassen. aber das coole war eigentlich, dass der vater schotte ist und er sich für beziehungsfragen nicht dringend beauftragt gefühlt hat. hat sich lieber mit mir unterhalten. auf die frage der stewardess, ob das kind im flug seins sei, antwortete er zögerlich mit 'möglicherweise'. vielleicht sei er der vater, aber vor allem sei die mutter die mutter. also die stewardess solle ihn nicht weiter damit nerven :] das fand die emanzipierte stewardess von emirates aber wiederum nicht lustig. (p.s. ich scheiß auf "flugbegleiterin")
irgendwann sydney. irgendwas über 30 grad früh um 9.
nächstes mal gibts eine zusammenfassung meiner bisherigen erfahrungen in sydney, warum ich nicht gleich bus fahren konnte und es hier keinen wurst-aufschnitt gibt...
meine handynummer hier ist übrigens +61 467 478 311
die deutsche habe ich auch notfalls noch an.
nochmal zur allgemeinen unruhestiftung: bin gerade in sydney zum studieren mit je einem monat vor- und nachlauf zum stadt, land, andere länder anschauen.
der flug. beim ersten flug zum zwischenstopp nach dubai saßen sehr lustige menschen neben mir im flieger. das fing schon beim warten zum boarden an. 3 leute stachen unter den paar hunderten menschen heraus: schränke, glatzen, volltattoowiert bis zum kinn / zum hinterkopf oberkante, bier in der hand. naja rocker aus rostock halt. da ich ja glücklicherweise ein fast aufgeschlossener mensch bin, fande ich die herrschaften von von anfang an recht spaßig. im flieger haben sie den halben flieger unterhalten und ich hatte die zweifelhafte ehre mit ihnen zu trinken. naja die zweite hälfte vom ersten flug ging recht schnell vorbei, weil ich etliche rum-cola drin hatte (obwohl der steward manchmal wohl absichtlich langsam war), sie noch mehr teile vom flieger unterhielten und die jungs hinter uns verkloppen wollten. da sie danach in den puff wollten, habe ich sie verlassen müssen. wirklich..
nunja dann rückte das unheil schon mit kleinen füßen näher!! zweiter flieger. ich habe ja von arschlochkindern gehört, aber dieses kind ist die aus- und arschgeburt des teufels. unglaublich, wie laut und lange ein kind schreien kann (so bis 2-3 uhr nacht) .. das war ziemlich scheiße, da mein plan, zur sydney-zeit zu schlafen, zerstört wurde. also doch massiver jetlag. das kind bewarf seine eltern im laufe des 17 stunden auch stündlich mit essen und trinken. mich auch manchmal. wollte aber die eltern treffen. aber der steward war nicht besser und hat mich fast noch mehr bekleckert. ich habe dann versucht diese plagen um mich herum mit gutem französischen wein und rumcola zu kompensieren. das kind hat mich dann auch bestimmt 1 - 1,5 stunden schlafen lassen. aber das coole war eigentlich, dass der vater schotte ist und er sich für beziehungsfragen nicht dringend beauftragt gefühlt hat. hat sich lieber mit mir unterhalten. auf die frage der stewardess, ob das kind im flug seins sei, antwortete er zögerlich mit 'möglicherweise'. vielleicht sei er der vater, aber vor allem sei die mutter die mutter. also die stewardess solle ihn nicht weiter damit nerven :] das fand die emanzipierte stewardess von emirates aber wiederum nicht lustig. (p.s. ich scheiß auf "flugbegleiterin")
irgendwann sydney. irgendwas über 30 grad früh um 9.
nächstes mal gibts eine zusammenfassung meiner bisherigen erfahrungen in sydney, warum ich nicht gleich bus fahren konnte und es hier keinen wurst-aufschnitt gibt...
meine handynummer hier ist übrigens +61 467 478 311
die deutsche habe ich auch notfalls noch an.
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