Mittwoch, 23. Februar 2011

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so,

einiges passiert die letzten tage! angefangen mit sonntag: blue mountains!
netterweise hat unser vermieter seinen bus und sprit zur verfügung gestellt, damit wir ein wenig durch die gegend irren und die blue mountains bestaunen können. es ist tatsächlich erstaunlich, da man innerhalb von 1,5 bis 2 stunden autofahrt eine sagenhafte natur auffindet. auszüge findet man im fotoalbum. die geschichte fing eigentlich schon am vorabend an, als wir ein barbecue veranstalteten, bei dem einige gäste hier waren – unter anderem ein schweizer, der irgendwann mitten in der nacht von unserem vermieter erfuhr, dass er der fahrer der blue mountains tour sei. man weiß nicht, ob er das aktiv mitbekommen hat; jedenfalls schlief er noch, als wir eigentlich losfahren wollten. das mit dem fehlenden schlaf und dem linksverkehr hat er tatsächlich gut hinbekommen! ich hingegen habe noch immer probleme mit links und rechts. noch ist nichts passiert, obwohl ich so oft in die falsche richtung schaue. das ist einer der gründe, warum ich auch noch kein fahrrad habe. die helmpflicht für fahrradfahrer macht hier übrigens enorm sinn! es gibt kaum fahrradwege und radfahrer werden als übel auf den straßen gesehen – besonders von busfahrern.
busfahrer scheinen in sydney wohl die aufmerksamkeit als eine ganz besondere spezies zu genießen. in meiner kurzen zeit hier habe ich bereits einige kennenlernen dürfen. die einen erzählen irgendwelche geschichten beim einsteigen im derbsten slang, die anderen ärgern gerne taxifahrer oder fahren spiegel derer ab; und auch ampelduelle zwischen busfahrern sind keine seltenheit. gestern war ich mit ein paar austauschstudenten bei einer comedy-veranstaltung der universität. einer der comedians hat die busfahrer-thematik auch auf die spitze getrieben – scheint ein beliebtes gesprächsthema zu sein. diese veranstaltung war teil der o'week (orientation week). während dieser woche habe ich mich bisher auch in zwei gruppen angemeldet – meiner meinung nach den wichtigsten der uni: 1. exotic beer society und 2. unsw surfing club.
man kann nicht für eine längere zeit in syndey bleiben ohne zu surfen. deshalb hatte ich gestern meinen ersten surfkurs am bondi beach. war wirklich sehr sehr cool! ein wenig sorgen bereitete mir die tatsache, dass man in der 2. stunde direkt die rips nutzt, um zu den vernünftigen wellen zu kommen. kurz erklärt: die wellen, die sich an der sandbank überschlagen, müssen ja irgendwie wieder zurück ins wasser. deshalb bilden sich an manchen stellen tiefe mulden, die einen sog ins offene meer bewirken. man muss halt cool bleiben, wenn man ein stück ins meer gespült wird... wir hatten mit unserer surfeinführung recht glück, weil wir direkt mit starken wellen konfrontiert wurden – unkontrolliertes anspülen an den strand meiner wenigkeit inklusive.
die überleitungen waren heute aber wieder gut...
absatz
wir gehen heute mit unserem neuen mitbewohner 1 oder 2 oder 3 bier in bondi junction trinken. er kommt direkt aus sydney und kennt haufenweise leute hier in der gegend. das trifft sich, wir wollen ja schließlich leute aus sydney kennenlernen! außerdem kann er uns auf gästelisten setzen lassen. und sehr sympathisch ist er obendrein noch! guter mann!

ein paar wichtige vokabeln zum überleben:
to queue
to scare the shit out of sb.

cheers

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